Achtsam durch die Woche #1

achtsam_durch_die_woche

Für die meisten von uns beginnt morgen wieder der Alltag. Frühes Aufstehen, morgendliche Hektik, Haushalt, Job und Schule – alles möchte irgendwie unter einen Hut gebracht werden. Wohl dem, der gut organisiert ist, das Chaos liebt oder an dem die überfüllte ToDo-Liste einfach abprallt.

Ich gehöre momentan wohl in die Gruppe derjenigen, die recht gut auf sich aufpassen müssen. Die letzten Wochen waren geprägt von gesundheitlichen Problemen wie täglicher Übelkeit, Schwindel und Knochenschmerzen. Also habe ich den Schwerpunkt der Wochenplanung auf meine eigenen Bedürfnisse gelegt und natürlich auf die meiner Familie. Wenn Mann und Kind verhungern, ist mir damit auch nicht geholfen. 😉

Ich möchte also in der nächsten Woche

  • jeden Tag am #Yogacamp von Yoga with Adriene teilnehmen
  • jeden Morgen nach dem Aufstehen meine Morgenseiten schreiben
  • an drei Tagen je 20 Minuten Laufen gehen, so die Absprache mit meinem Arzt

Ausserdem haben wir einstimmig beschlossen, dass der nächste Familienurlaub nach Italien geht. Ich werde also nicht nur meine aktuelle Lektüre „Gebrauchsanweisung für Sardinien“ aus dem Piper Verlag weiterlesen, sondern mich auch den ersten Lektionen meines Sprachkurses widmen.

Urlaubsvorbereitung

Ich denke, dass ist ein wunderbarer Ausgleich zu Job, Haushalt und Co und ich bin gespannt, was ich davon problemlos und mit einem guten Gefühl integrieren kann. Zumindest ist die Vorfreude auf die Woche groß und ich werde berichten, wie es mir so ergangen ist.

Wie sieht es bei euch aus? Plant ihr eure Woche ein wenig im Voraus, oder lasst ihr alles entspannt auf euch zukommen? Plant ihr Zeit für euch ein, oder genießt ihr den Dauerstress?

Lasst es mich wissen, denn ich bin schrecklich neugierig und lerne immer gern dazu.

Ich wünsche euch noch einen entspannten Restsonntag und einen guten Start in die Woche.

Eure Nina

4 Kommentare

  1. Eine Morgenroutine möchte ich mir auch endlich schaffen. Oftmals stehe ich auf, springe ins Bad und in meine Klamotten und bin dann schon aus dem Haus. Und wundere mich dann, dass ich im Büro erstmal ne Stunde rumdaddel, weil ich noch nicht richtig wach bin.
    Erster Ansatz ist es, dass ich mir eine kleine Teekanne bestellt habe, damit ich einfach den Tee in den Dauerfilter werfen kann und aufgießen muss.

    Bei der psychosozialen Beratung neulich wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass meine bisherigen Pläne kontraproduktiv sind. Viel zu große Blöcke, keine geplanten Pausen. Das habe ich schon angefangen zu ändern, aber ich würde ab sofort gern noch bewusster Planen. Ein Notizbuch mit einer Wochentabelle soll dabei helfen. Und bunte Farben für die einzelnen Aufgabenblöcke 🙂

    Danke für den Link zum #yogacamp. Das schaue ich mir auf jeden Fall auch mal an.

    • Ich glaube, so völlig ohne Morgenroutine wären meine Tage eine Katastrophe. Ich bin aber auch ein Frühaufsteher und meist erst nach 8 Uhr aus dem Haus. Da habe ich recht viel Zeit eine Menge Kram zu erledigen. Ich überlege mir immer genau, was die Woche gemacht werden muss und was gemacht werden kann. Das war für mich bisher immer eine Kategorie. Mal sehen, ob ich mich jetzt besser fokussieren kann und so auch etwas entspannter bleibe. 😉

  2. Hallöchen,
    eine Morgenroutine kann ich mir gar nicht richtig schaffen, weil es durchaus vorkommt, dass ich jeden Tag eine andere Schicht habe.
    Nächste Woche habe ich zwar die ganze Woche ab 6 Uhr Morgens, aber irgendwie habe ich um 5 Uhr, wenn ich aufstehe, noch keinen richtigen Elan, überhaupt so etwas wie eine Morgenroutine einzuführen. *drop*

    Ich möchte mich innerhalb des Jahres übrigens noch von einigen Leuten lossagen, meine Japanisch – Kenntnisse endlich festigen und auch was bestimmte Schreibprojekt angeht, endlich etwas voran kommen.
    Ich hoffe, dass auch alles irgendwie in Angriff nehmen zu können. Momentan bin ich noch recht.. positiv eingestellt. 😀

    Ich wünsche dir, dass alles so klappt, wie du es dir vorstellst und werde bestimmt das ein oder andere Mal auf deinem blog vorbei schauen, ob es geklappt hat. 😉

    Liebe Grüße
    Melanie

  3. Hallo,
    die Idee mit so einer Morgenseite ist ja toll, mal schauen ob ich das bei mir auch einbauen kann 🙂
    Wirklich planen tue ich meine Tage bzw. meine Woche nicht, aber da ich zwei Hunde habe und neben dem studieren noch selbstständig bin, steckt in meiner Woche schon ein gewisser Plan auch wenn der gerne das ein oder andere mal – kurzfristige Termine oder ähnliches – über den Haufen geschmissen wird.
    Was aber feste Termine sind, ist alle zwei Tage Sport / ab Sommer im Wechsel mit joggen und jeden Tag mindestens 30 Minuten die Zeit bewusst vorbei streichen lassen.
    Da ich eine diagnostizierte Borderline Erkrankung habe, wurde mir soetwas von meiner Ärztin empfohlen und ich kann das wirklich jedem empfehlen. Einfach 30 Minuten hinlegen – Handy aus oder auf lautlos und einfach nichts machen. Nicht über diesen oder die nächsten Tage nachdenken. Einfach nur das hier und jetzt genießen 🙂

    Liebste Grüße
    AnnaTeresa

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